Herzlich willkommen bei den Schwarzhalsziegen in der Spiessmühle im Krummen Tal in der Fränkischen Schweiz!

Die Ziege (Eugen Roth)

In Asien stand des Tieres Wiege und Prisca hieß die erste Ziege. Auch eine andre, Bezoar, bekannt schon dem Homerus war.

Die Ziege ist verbreitet heute, als Lieblingstier der armen Leute.

Willst Du nicht stehlen, dann schaffst du dir ein paar Ziegen an, die in fremden Gärten hupfen und Laub und Gräser rupfen, zupfen und dir aus anderer Leute Kräutern, heimbringen Milch in ihren Eutern.  

Die Walliser Schwarzhalsziege ist immer noch eine regionale Rasse. Sie wird vor allem im Oberwallis gehalten und dort vor allem rund um das Vispertal, Zermatt und Saas-Fee. In Deutschland ist sie wegen ihrer attraktiven Körperfärbung vor allem in Zoos zu finden. 

Obwohl die Walliserziege mit ihrem zotteligen Fell und den beeindruckenden Hörnern nicht dem Zuchtziel entsprach war sie Ende des 19. Jahrhunderts sehr beliebt. Die Gletschergeiß, wie diese Ziege auch genannt wird, ist sehr robust und anspruchslos.

In den 1970er Jahren war der Fortbestand der Rasse stark gefährdet. Der Bestand in der Schweiz betrug nur noch 440 reinrassige Tiere. Nachdem sich eine Reihe von Privatpersonen und Vereinen für den Erhalt dieser Rasse engagierten, lag der Bestand 1999 wieder bei 274 Böcken und 1297 Herdebuchgeißen. Ihr Anteil unter dem Schweizer Gesamtbestand an Ziegen betrug damit 11,6 Prozent. 

Unsere Schwarzhalsziegen, Ziegen und ein paar Merinoschafe fühlen sich seit 2005 in der Fränkischen Schweiz sehr wohl. Wir züchten hobbymäßig.

Eigenwillig, stolz und klug: die schwarz-weiße „Gletschergeiß" ist eine der ältesten Ziegenrassen der Welt und gilt als Schönheitskönigin unter den Ziegen.

 

 

Friedrich Nietzsche  Poems  

Der Wanderer
Es geht ein Wand'rer durch die Nacht
Mit gutem Schritt;
Und krummes Tal und lange Höhn -
Er nimmt sie mit.
Die Nacht ist schön -
Er schreitet zu und steht nicht still,
Weiß nicht, wohin sein Weg noch will.
Da singt ein Vogel durch die Nacht.
"Ach Vogel, was hast du gemacht!
Was hemmst du meinen Sinn und Fuß
Und gießest süßen Herz-Verdruß
In's Ohr mir, daß ich stehen muß
Und lauschen muß -
Was lockst du mich mit Ton und Gruß?"
Der gute Vogel schweigt und spricht:
"Nein, Wandrer, nein! Dich lock' ich nicht
Mit dem Getön.
Ein Weibchen lock' ich von den Höhn -
Was geht's dich an?
Allein ist mir die Nacht nicht schön -
Was geht's dich an? Denn du sollst gehn
Und nimmer, nimmer stille stehn!
Was stehst du noch?
Was tat mein Flötenlied dir an,
Du Wandersmann?"
Der gute Vogel schwieg und sann:
"Was tat mein Flötenlied ihm an?
Was steht er noch?
Der arme, arme Wandersmann!"

Der Wandrer
"Kein Pfad mehr!
Abgrund rings und Totenstille!"
Vom Pfade wich dein Wille!
Nun, Wandrer, gilts!
Nun blicke kalt und klar!
Verloren bist du,
glaubst du an Gefahr.

Der Wanderer und sein Schatten
Nicht mehr zurück? Und nicht hinan?
Auch für die Gemse keine Bahn?
So wart' ich hier und fasse fest,
was Aug' und Hand mich fassen läßt!
Fünf Fuß breit Erde, Morgenroth,
unter unter mir - Welt, Mensch und Tod!
Da horcht es rings
und athmet kaum
kein Vogel singt
da überläuft
es schaudernd, wie
ein Glitzern, das Gebirg.
Da denkt es rings -
und schweigt -
Die Sonne schleicht zum Berg
und steigt und steigt
und ruht bei jedem Schritt.
Was ward die Welt so welk!
Auf müd gespannten Faden spielt
der Wind sein Lied.
Die Hoffnung floh -
er klagt mir nach.
Es geben Eisgebirg und Tann' und Quell
ihm Antwort auch,
doch sehen wir die Antwort nur.
Denn schneller springt vom Fels herab
der Sturzbach wie zum Gruß
und steht, als weiße Säule zitternd,
sehnsüchtig da.
Und zwischen Eis und todtem Graugestein
bricht plötzlich Leuchten aus -
solch Leuchten sah ich schon:
das deutet mir's - 

Sie sind Besucher Nr.


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!